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Drei in 1 – Das Jahreskonzert der Musikkapelle Wewer

Drei in 1 Konzert Musikkapelle Wewer

Scheckübergabe durch den Vorstand der Musikkapelle Wewer an die Vereinsvorsitzende Frau Marita Neumann

Drei Konzertabschnitte, drei Dirigenten, die Filmmusik aus „Der Herr der Ringe“ – alle drei Teile, drei grundsätzliche Stilrichtungen: Der Titel des Konzert ist am 4. März vielfach mit Leben gefüllt worden. Über 50 Musiker zeigten in drei unterschiedlichen Zusammensetzungen über verschiedenste Stilrichtungen ihr Können und bereiteten ihren über 250 Zuschauern und –Zuhörern einen schönen, musikalischen Abend. Der Moderator Hubert Brand stimmte das Publikum immer wieder auf die unterschiedlichsten Stücke ein.

Das Jugendorchester begann das Konzert mit drei Musical bzw. Konzertstücken arrangiert von Michael Sweeney. Weiter unter der musikalischen Leitung von Kersten Ulrich wurde das Jugendorchester verstärkt durch Musiker der Musikkapelle Wewer und es wurde die Filmmusik „The Force Awakens“ aus „Krieg der Sterne“ dargeboten. Mit viel Beifall wurden die jungen Musiker vom Publikum verabschiedet und die Musikkapelle Wewer übernahm. Unter der musikalischen Leitung von Carmelo Quirante Kneba wurde der erste Teil des Konzerts fortgeführt – und unter anderem der erste Teil von „Der Herr der Ringe“ dargeboten.

Der zweite Teil des Konzerts war durch viel Abwechslung geprägt. Nach dem Konzertmarsch „Im Glanz der Sterne“ von Franz Watz ging es mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss jr. weiter. Beeindruckender Höhepunkt dieses Konzertabschnitts war sicherlich das Stück „Hi-Lo“ von Scott Richards. Die seltene Kombination der Soloinstrumente Piccoloflöte gespielt von Eva Görmann und Tuba gespielt von Carmelo Quirante Kneba gaben diesem Stück einen ganz besonderen Charakter. Dieser Konzertabschnitt wurde geschlossen mit „The two Towers“ dem zweiten Teile von „Der Herr der Ringe“.

Der dritte Teil des Konzerts hatte nach einer Polka und einem Marsch seinen Schwerpunkt in den Stilrichtungen Swing, Brass und Rock. Insbesondere die Saxophone waren gefordert. „Gentlemen of Musik“ eine Hommage an die großen Musiker Tom Jones und Neil Diamond, „Sir Duke“ von Stevie Wonder, „Hard Rock Stones“, eine Zusammenstellung von Stücken der Rolling Stones, Deep Purple und andere bekannte Rock Bands forderten von den Musikern auch im dritten Teil des Konzerts Konzentration und Spielfreude. Auch dieser Konzertabschnitt wurde geschlossen mit einer Filmmusik aus „Der Herr der Ringe: The return of the King“.

Um ca. 23:30 Uhr und nach 2 Zugaben war dann wirklich der letzte Ton gespielt. Ein gelungenes Konzert, in welchem das Jugendorchester und die Musikkapelle Wewer ihrem selbstgestellten Anspruch zur musikalischen Weiterentwicklung gefolgt ist und gleichzeitig über 250 Zuschauern einen schönen Abend bereitet hat.

In diesem Rahmen hat die Musikkapelle Wewer die Hälfte der Spenden aus dem Adventskonzert 2016 dem Verein ‚Hilfe für das Krebskranke und schwerstkranke Kind e.V. gespendet. Der zweite Teil der Spenden wird für die Jugendarbeit der Kapelle verwendet.

Adventskonzert in der Pfarrkirche Wewer

Am 18. Dezember 2016 haben wir zum ersten Mal ein Adventskonzert in unserer Kirche veranstaltet: einerseits um einen Beitrag zu unserem Gemeindeleben zu leisten, andererseits um uns musikalisch weiter zu bringen. Wir mussten gemäß der für uns eher ungewohnten Akustik ganz anders intonieren. Die Resonanz unserer Gemeinde und die Rückmeldungen vieler Anhänger unserer Musik haben uns viel Freude bereitet.

Wir starteten mit ‚A Christmas Overture‘, einer Weihnachts Overture von Roland Kernen. Anschließend gestalteten wir einen Liederzyklus zur Weihnachtsgeschichte, ‚Die Winterrose‘ arrangiert von Kurt Gäble. Im Wechsel zu unserer Musik hat Elke Texte zur Weihnachtszeit vorgelesen. Über die Stücke Hymn of Friendship, Gabriella’s Song, Hallelulja (von dem in diesem Jahr verstorbenen großen Musiker Leonhard Cohen) und Concerto d’Amore schlossen wir diesen Konzertteil mit ‚A Christmas Festival‘, arrangiert von Leroy Anderson ab.

Anschließend spielten wir zusammen mit den Kindern und Jugendlichen aus dem Jugendorchester. Für einige von ihnen das erste Mal zusammen mit der ‘großen’ Kapelle. Und Kersten, unser Dirigent des Jugendorchesters, dirigierte das erste Mal einen gemeinsamen Auftritt der Kapelle und des Jugendorchesters. Nach den Stücken ‚Es wird scho glei dumpa‘ und ‚Hark the herald angels sing‘ folgte das letzte Lied unseres Auftritts: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Dieses Stück hat dann die Gemeinde mitgesungen.

Nach dem Konzert hatten wir noch schöne gemeinsame Stunden in unserem Pfarrzentrum.

Adventsspielen in Wewer und Lippstadt

Kleine Weihnachtskonzerte für die Patienten

Am zweiten Adventssonntag haben wir in diesem Jahr gemeinsam mit den Schützen des Südlichen Schützenbundes e.V. Lippstadt die Lippstädter Krankenhäuser besucht und auf den verschiedensten Stationen kleine „Weihnachtskonzerte“ gegeben. Mit dem Fahrstuhl ging es jeweils in die oberste Etage eines Gebäudes, um sich dann abwärts über die jeweiligen Stationen zu spielen. Die Schützen haben die Patienten mit kleinen Aufmerksamkeiten überrascht und wir haben für die passende und stimmungsvolle Musik gesorgt.

Neben traditionellen Weihnachtsliedern wie „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion“, haben wir auch modernere, amerikanische Weihnachtsmusik zum Besten gegeben – und bei uns Musikern haben an diesem Tag wohl vor allem „Rudolph the Red Nose Rendier“ und „Feliz Navidad“ für Ohrwürmer gesorgt.

Es war schön zu erleben, wie viel Freude diese weihnachtliche Überraschung den Patienten, aber auch den Mitarbeitern der Krankenhäuser gemacht hat. Im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder.

Die Weihnachtslieder spielen wir überings auch immer am 2. und 4. Advent nach der 18.00 Uhr Messe bei uns Wewer – und die KjG sorgt für Glühwein.

Bilder vom Adventsspielen in den Lippstädter Krankenhäusern

Bilder vom Adventsspielen vor der Weweraner Kirche

„Schwungvoll um die Welt“

Konzert 2014 "In 80 Tagen um die Welt"

Konzert 2014 „In 80 Tagen um die Welt“

Musikkapelle und Fahnenschwenker bringen zauberhafte Show auf die Bühne

Paderborn-Wewer. „In 80 Tagen um die Welt“ – das wollten wohl alle Besucher am Wochenende im Bürgerhaus, als die Fahnenschwenker und die Musikkapelle die Geschichte von Phileas Fogg in einer akrobatisch-musikalischen Show erzählten.

Für eine Reise der besonderen Art haben sich die Musikkapelle und die Fahnenschwenker aus Wewer an diesem Wochenende zusammengetan: Die Geschichte „In 80 Tagen um die Welt“, spielt im Jahr 1872 und dreht sich um Phileas Fogg. Der Engländer begibt sich aufgrund einer Wette auf eine Reise um die Welt. London, Frankreich, Italien,… Das Ziel: In 80 Tagen wieder in London anzukommen.

„Das Schwierige war das Zusammenspiel von Musik und Akrobatik“, erklärte der Leiter der Fahnenschwenker Matthias Altmiks. Für das Projekt wurde die Geschichte in elf Bilder unterteilt. „Die Musik sollte natürlich zu den jeweiligen Orten in der Handlung passen“, so der Leiter der Musikkapelle Carmelo Quirante Kneba.

Heraus kam ein musikalischer Mix mit Klassikern aus den Filmen „James Bond“, „Last Samurai“ und „Fluch der Karibik“. „Die Auswahl war wirklich schwer. Schließlich sollte auch eine musikalische Steigerung erkennbar sein“, so der freiberufliche Dozent für Musik.

Insgesamt 54 Musiker waren an dem Projekt beteiligt. Aufgrund des Schwierigkeitsgrads verschiedener Stücke wurde die Musikkapelle von neun Musikern aus der Umgebung unterstützt. In den rund zweieinhalb Stunden wurde nicht nur musikalisch einiges geboten: 17 Akrobaten, im Alter von 9-39 Jahren, zeigten ihr Können unter anderem beim Fahnenschwenken, Einradfahren und Tanzen. Auch zahlreiche Hebefiguren und das Spiel mit Feuerfackeln sorgten für Begeisterung bei den Zuschauern.

Die Hauptrolle des Phileas Fogg teilten sich die Akrobaten Mario Schüngel und Tobias Gloth. „Der eine kann besser Akrobatik, der andere ist besser im Fahnenschwenken“, erklärte Tobias Gloth. Beide sind schon seit Jahren bei den Fahnenschwenkern aktiv. „Die Proben waren schon anstrengend, aber ernsthafte Verletzungen gab es zum Glück nicht“, so Mario Schüngel. „Schwieriger war das Proben mit der Livemusik wegen der unterschiedlichen Einsätze.“

Die Planung für die Zusammenarbeit begann bereits vor einem Jahr, geprobt wurde ab Herbst. Heraus kam ein zauberhaftes Zusammenspiel von Musik, Akrobatik und Licht. „Die Kombination aus Musikkapelle und Akrobatik findet man bei uns in der Gegend sonst nicht“, erklärte Matthias Altmiks. Am letzten Wochenende wurde „In 80 Tagen um die Welt“ zweimal vor rund 500 Zuschauern im Bürgerhaus aufgeführt.

Nicht zum ersten Mal haben die Musikkapelle und die Fahnenschwenker aus Wewer sich zu einem Ensemble zusammengeschlossen. Im Jahr 2010 sind sie anlässlich des 100. Schützenfestes in Wewer das erste Mal gemeinsam aufgetreten. Damals noch in kleinerer Besetzung. Zwei Jahre später setzten sie „Die Schöpfungsgeschichte“ um und führten das Stück einmal auf. Dieses Jahr wurden gleich zwei Termine für „In 80 Tagen um die Welt“ angesetzt. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren wurde extra ein Podium im Bürgerhaus aufgebaut, damit auch jeder Zuschauer alles sehen kann.

„Wir freuen uns über die gute Resonanz“, so der Leiter der Musikkapelle Carmelo Quirante Kneba. „Aber mehr als alle zwei Jahre so ein Programm auf die Beine zu stellen, schaffen wir einfach nicht.“ Für 2016 gibt es noch keine konkreten Pläne, aber eine weitere Zusammenarbeit ist nicht ausgeschlossen.

Von VIKTORIA BARTSCH (http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/10411812_Schwungvoll-um-die-Welt.html)


Das Video von Hubert Vollmer zeigt einen Ausschnitt aus der Show: Station 2 „Vive la France“