Wunschkonzert 2016

„Poet and Peasant“, „Grönemeyer“ und der „Rainer Marsch“ – pünktlich um 19.30 Uhr startete am 05. März 2016 unser diesjähriges Wunschkonzert im Bürgerhaus in Wewer und es standen wieder einige Musikstücke auf dem Programm. Sowohl unsere Jugendkapelle als auch die Musikkapelle Wewer selbst zeigten ihr Können vor rund 250 Zuschauern. Über diese Resonanz haben wir uns sehr gefreut.

Auch in diesem Jahr haben wir uns bzw. hat unser Dirigent Carmelo sich mit uns viel vorgenommen. Jeder von uns hatte seine individuellen Herausforderungen. Verschiedenste Soli in den unterschiedlichen Registern stellten jeweils einzelne unserer Musiker auf die Probe. Musikstücke aus unterschiedlichen Epochen und unterschiedlichen Regionen forderten sicheres Spielen unterschiedlichster Musikstile. Unser Moderator Christoph Neumann hat unser Publikum daher immer wieder auf die einzelnen Stücke eingestimmt. Das Gelingen des Konzerts war auch für uns eine große Freude, die Resonanz unseres Publikums hat uns zu weiterem motiviert.

Konzert der Jugendkapelle

Den Anfang machte der Auftritt unserer Jugendkapelle. Unter der Leitung von Kersten Ulrich präsentierten die jungen Musiker drei Stücke:

  • Of Kings and Castles – Intrada
  • English Waltz
  • Sunny Samba

Der Einzug (Intrada) aus der Suite „Of Kings and Castles“ von Peter Goosensen stellt den feierlichen Aufzug des Königs mit seinem Hof, der mit schweren, feierlichen Schritten in den Kampf zieht. Die beiden weiteren Stücke von Jacob de Haan entstammen einer Sammlung von 12 Musikstücken – extra komponiert für das Zusammenspiel junger Musiker. Uns hat es sehr gefreut, dass unsere Jugendkappelle ihr Können mit drei in Form und Stilistik deutlich unterschiedlichen Stücken gezeigt hat. Es war ihr erster Auftritt vor einem so großen Publikum.

Konzert der Musikkapelle Wewer

Anschließend folgte der Auftritt des „großen“ Orchesters. Unter der Leitung unseres Dirigenten Carmelo Quirante Kneba spielten wir mit rund 50 Musikerinnen und Musiker eine Auswahl an Musikstücken, für die wir uns im Vorfeld selber entschieden hatten. Darunter z.B.:

  • Dichter und Bauer (Franz von Suppé)
    Die Uraufführung dieser Operette war 1846 in Wien. Themenwechsel und rasante Tempi-Wechsel haben wir insbesondere in den Probenwochenenden geübt. Das Solo – im Original für Cello geschrieben – wurde von unserem Alt-Saxophonisten Hannes Reike gespielt.
  • Moby Dick (Michael Geisler)
    Dieses Stück ist ein programmatisches Konzertwerk und basiert auf den 1851 erschienenen gleichnamigen Roman von Hermann Mellville. Wir gingen auf die Jagd nach dem Pottwal Moby Dick und gaben uns der Dramatik dieser Geschichte hin.
  • Patria (Thiemo Kraas)
    Der Komponist Thiomo Kraas aus Nordrhein-Westfalen ist bei seinen Besuchen im Allgäu die Heimatverbundenheit der dort lebenden Menschen aufgefallen. Als er für den Musikverein Legau diese Komposition für das 225-jährige Jubiläum komponierte, verarbeitete er diese Heimatverbundenheit und zeigt Blasorchester von ihrer zarten und lieblichen Seite. Diese besondere Komposition forderte von jedem einzelnen von uns hohe Konzentration, um die unterschiedlichen Klangfarben wirklich ineinanderfließen zu lassen – das hat uns vor allem in der Vorbereitungszeit Zeit und Nerven gekostet. Aber es hat sich gelohnt, im Konzert hat alles geklappt.

Das Wunschkonzert

Nach einer kurzen Pause folgte dann das tatsächliche Wunschkonzert und wir spielten als Einleitung die Filmmusik von „Lawrence Of Arabia“ von Maurice Jarre. Der Beginn des Stücks war für unser Schlagwerk eine besondere Herausforderung: ihnen ist dieser ‚Weckruf‘ gut gelungen.

Moderator Christoph Neumann, der das Publikum durch den gesamten Abend leitete, stellte die beiden zur Auswahl stehenden Stücke kurz vor und erzählte etwas zum Werdegang der Komponisten. Es wurden immer zwei Stücke ähnlicher Stilistik gegenübergestellt, bspw. zwei Filmmusiken, zwei Märsche etc. Anschließend spielten wir als Vorgeschmack eine kurze Passage aus den jeweiligen Stücken, so dass das Publikum anschließend per Applaus bestimmten konnte, welches Musikstück nun gespielt wird. Nicht immer ging es hier mit rechten Dingen zu, denn auch unser Moderator hatte die eine oder andere Präferenz 😉 und schmückt daher vor allem bei der Auswahl „Pops in the Spots“ gegen „Rock Highlights“ seine Moderation ganz besonders aus… und zum Abschluss des offiziellen Programms sorgten die beiden Stücke von Nena und Grönemeyer direkt hintereinander noch für eine letzte konditionelle Herausforderung.

Um ca. 23.00 Uhr und nach 2 Zugaben war dann der wirklich der letzte Ton gespielt und auch für uns Musiker konnte der gemütliche Teil des Abends beginnen – denn auch wir waren dann doch ordentlich geschafft. Es war schön, unseren selbstgestellten Anspruch zur musikalischen Weiterentwicklung teilen zu dürfen und da der Abend und manch ein Thekengespräch noch bis spät in die Nacht andauerten, sind wir sehr erfreut über die positive Resonanz unseres Publikums und somit auch rundum zufrieden mit unserem diesjährigen Wunschkonzert.

Hier noch einmal eine Auflistung der Musikstücke, die wir in diesem Jahr gespielt haben:

Konzert der Jugendkapelle

  • „Of Kings and Castles – Intrada“ von Peter Goosensen
  • „English Walt ” Jacob de Haan
  • „ Sunny amba” Jacob de Haan

Konzert der Musikkapelle Wewer

  • „Dichter und Bauer“ – Overtüre Franz von Suppè / arr. C. Meyrelles / rev. V.F: Safranek
  • „Waterkant!“ von Markus Götz
  • „Abel Tasman“ von Alexander Pfluger
  • „Moby Dick“ von Michael Geisler
  • „Patria“ von Thiemo Kraas
  • “Lawrence Of Arabia” von Maurice Jarre / Hans van der Heide

Jeweils zur Auswahl standen diese Stücke:

 

 

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