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Freundschaftsfest in Tamsweg

Anlässlich der 50 Jahre Freundschaft zwischen Tamsweg in Österreich und Wewer sind viele Weweraner mit Bussen und PKWs nach Tamsweg gereist – und zusammen mit Abordnungen vom Spielmannszug und der Schützenbruderschaft Wewer natürlich auch eine stattliche, spielfähige Abordnung unserer Musikkapelle. Der Transport unserer Kleidung erfolgte ‚unfassbar‘ professionell.

Jackentransporter
Uniformtransport

Anreise
Am Donnerstag, den 19. Juni ging es los: zwei Busse und verschiedenste PKWs starteten gegen 6:00 Uhr ab Wewer. Eine Anreise mit ‚individuellem‘ Programm und einer guten Versorgung mit ‚traditionellen‘ Lebensmitteln. Nach Ankunft ging es direkt in die jeweiligen Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. ‚Frühanreisende‘ der Musikkapelle wurden liebevoll mit kalten Getränken begrüßt.


Begrüßung der Frühanreisenden

Was ein gelungener Einstieg in ein sehr schönes Wochenende. Nachfolgendhaben auch die weiteren Musiker ‚Quartier gemacht‘ – und dann ging es direkt zur offiziellen Begrüßung in die Sporthalle. Nach kurzen Begrüßungsreden gab es eine kleine Stärkung. Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank für das Präsent vom Tourismusverband Lungau: zwei Flaschen Bier, Waldsalz und ein ‚Samson-Glas‘. Die meisten von uns waren bei der Familie Gappmayer in verschiedenen Ferienwohnungen untergebracht. Wir nutzten abends die Chance und haben noch ein wenig Musik gemacht.

Der Schmerz geht, der Stolz bleibt und die Kraft für die Party reicht!
Freitags starteten verschiedenste Aktivitäten und unterschiedliche Wanderungen. Je nach sportlicher Neigung und ‚Kampfklasse‘ konnte im Vorfeld ausgewählt werden. Über 20 besonders Ambitionierte (und so auch der Autor dieser Zeilen) trauten sich an die Wanderung zum Preberspitz zu. Um auf die 2.741 Höhenmeter zu kommen mussten 1.200 Höhenmeter überwunden werden.


Aufstieg zum Preberspitz (nachdem ca. 250 Höhenmeter überwunden sind)

Nun, die Steigung und die Strecke erlebte halt jeder anders. Die meisten von uns sind oben angekommen: Musikkappelle, Spielmannszug, Schützen, Damen vom Hofstaat – ein schönes Gemeinschaftserlebnis.


Musikmannszug auf dem Preberspitz

10 von 10 Punkten für ‚Style am Berg‘ gingen an die Musikkapelle Wewer. Und nachdem wir auf dem Gipfel eine kurze Rast gemacht haben kaum auch noch ein durchaus recht ambitionierter Abstieg. Wie schön das wir uns alle auf der Ludlalm am Prebersee wieder getroffen haben. Bei lokalen Essen und ‚übergreifend gültigen Getränken‘ versorgten wir unseren Hunger und Durst und auch die eine oder andere kleinere Blessur.
Um 18:00 Uhr war wieder Antreten: nach einem kurzen Marsch von Schloss Kuenburg zum großen Festakt auf den Marktplatz. Uns Musiker hat insbesondere der Österreichische Zapfenstreich beeindruckt. Deutlich konzertanter als unser Zapfenstreich. Hier könnt ihr die Bürgermusik Tamsweg beim Zapfenstreich hören, ab 8:15 min (link Bürgermusik Tamsweg in 2018). Nachfolgend ging es weiter zur Mehrzweckhalle. Die Weweraner Schützen pflanzten den Tamswegern als Geschenk zwei Weweraner Zwetschen-Bäume. Die beiden Bürgermeister Georg Gappmayer (Tamsweg) und Dieter Honervogt (Paderborn) wirkten mit. Der Abend wurde dann in den Biergärten rund um den Marktplatz abgeschlossen.

Auch der Samstag startete mit verschiedensten Aktivitäten wie Kutschfahrten, Rafting, Schießen und Wanderungen. Am frühen Abend waren wir wieder in Tamsweg. Zusammen mit unserem Spielmannzug durften wir ein Konzert auf dem Marktplatz geben. Hubert Pertl von der Tamsweger Bürgermusik führte elegant durch den Abend und spielte mit in unserem Klarinettenregister. Weitere Musiker der Bürgermusik wirkten im Flöten- und Posaunenregister mit.


Platzkonzert zusammen mit unserem Spielmannszug

Zeitgleich feierten zwei Mitglieder der Bürgermusik Tamsweg ihre Hochzeit. In Summe war es ein lebhafter Abend. Unser Spielmannszug verdeutlichte Weweraner Feierkultur, die Tamsweger machten begeistert mit. Zusammen feierten wir die Party teils bis in den Morgen! Und wie es für Musiker gehört, musizierten einzelne von uns auf ihrem Heimweg noch auf einen 30. Geburtstag. Vollständige Register werden ab 3:00 Uhr überbewertet.

Festumzug am Sonntag
Zusammen mit vielen hundert Schützen und noch mehr Musikern aus dem Umfeld von Tamsweg durften wir unser Freundschaftsfest feiern. Zusammen marschierten wir zum Tamsweger Marktplatz, jeweils in den einzelnen Vereinen mit leichtem Abstand auf das jede Kapelle (und der einzige (!) Spielmanszug) durchgängig Musik machen konnten.

Bei bestem (!) Wetter durften wir in der Sonne stehen. Es gab den Feldgottesdienst, verschiedene Ansprachen von Tamswegern und Weweranern und den Samson-Tanz.


Antreten auf dem Marktplatz in Tamsweg

Albert Planitzer erhielt eine der höchsten Auszeichnungen der Gemeinde. Nachfolgend marschierten wir zur Mehrzweckhalle, wo wir mit Grillhänchen verköstigt wurden und uns eine Pause gönnen konnten. Gegen 15:00 Uhr marschierten wir wieder am Marktkplatz aus und gönnten uns einen entspannten Nachmittag.


Auf dem Marktplatz in Tamsweg

Der Abend wurde vom Spielmannszug spontan gestaltet und die Feier- und Dorfgemeinschaft zog mit.

Nach dieser schönen Zeit reisten wir Montagmorgen wieder zurück und erinnern uns immer wieder gerne an dieses schöne Fest der Freundschaft zwischen Wewer und Tamsweg. An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die Organisatoren dieser Fahrt und Feier auf beiden Seiten. Hohes Engagement bei der Vorbereitung und der ‚Anflugkurve‘ auf die Reise und Ausgeglichenheit und durchgängige Freundlichkeit während der Tage zeichneten euch aus. Ihr habt uns eine große Freude bereitet.

Und nachfolgend noch einige weitere Eindrücke …..

Drei in 1 – Das Jahreskonzert der Musikkapelle Wewer

Drei in 1 Konzert Musikkapelle Wewer

Scheckübergabe durch den Vorstand der Musikkapelle Wewer an die Vereinsvorsitzende Frau Marita Neumann

Drei Konzertabschnitte, drei Dirigenten, die Filmmusik aus „Der Herr der Ringe“ – alle drei Teile, drei grundsätzliche Stilrichtungen: Der Titel des Konzert ist am 4. März vielfach mit Leben gefüllt worden. Über 50 Musiker zeigten in drei unterschiedlichen Zusammensetzungen über verschiedenste Stilrichtungen ihr Können und bereiteten ihren über 250 Zuschauern und –Zuhörern einen schönen, musikalischen Abend. Der Moderator Hubert Brand stimmte das Publikum immer wieder auf die unterschiedlichsten Stücke ein.

Das Jugendorchester begann das Konzert mit drei Musical bzw. Konzertstücken arrangiert von Michael Sweeney. Weiter unter der musikalischen Leitung von Kersten Ulrich wurde das Jugendorchester verstärkt durch Musiker der Musikkapelle Wewer und es wurde die Filmmusik „The Force Awakens“ aus „Krieg der Sterne“ dargeboten. Mit viel Beifall wurden die jungen Musiker vom Publikum verabschiedet und die Musikkapelle Wewer übernahm. Unter der musikalischen Leitung von Carmelo Quirante Kneba wurde der erste Teil des Konzerts fortgeführt – und unter anderem der erste Teil von „Der Herr der Ringe“ dargeboten.

Der zweite Teil des Konzerts war durch viel Abwechslung geprägt. Nach dem Konzertmarsch „Im Glanz der Sterne“ von Franz Watz ging es mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss jr. weiter. Beeindruckender Höhepunkt dieses Konzertabschnitts war sicherlich das Stück „Hi-Lo“ von Scott Richards. Die seltene Kombination der Soloinstrumente Piccoloflöte gespielt von Eva Görmann und Tuba gespielt von Carmelo Quirante Kneba gaben diesem Stück einen ganz besonderen Charakter. Dieser Konzertabschnitt wurde geschlossen mit „The two Towers“ dem zweiten Teile von „Der Herr der Ringe“.

Der dritte Teil des Konzerts hatte nach einer Polka und einem Marsch seinen Schwerpunkt in den Stilrichtungen Swing, Brass und Rock. Insbesondere die Saxophone waren gefordert. „Gentlemen of Musik“ eine Hommage an die großen Musiker Tom Jones und Neil Diamond, „Sir Duke“ von Stevie Wonder, „Hard Rock Stones“, eine Zusammenstellung von Stücken der Rolling Stones, Deep Purple und andere bekannte Rock Bands forderten von den Musikern auch im dritten Teil des Konzerts Konzentration und Spielfreude. Auch dieser Konzertabschnitt wurde geschlossen mit einer Filmmusik aus „Der Herr der Ringe: The return of the King“.

Um ca. 23:30 Uhr und nach 2 Zugaben war dann wirklich der letzte Ton gespielt. Ein gelungenes Konzert, in welchem das Jugendorchester und die Musikkapelle Wewer ihrem selbstgestellten Anspruch zur musikalischen Weiterentwicklung gefolgt ist und gleichzeitig über 250 Zuschauern einen schönen Abend bereitet hat.

In diesem Rahmen hat die Musikkapelle Wewer die Hälfte der Spenden aus dem Adventskonzert 2016 dem Verein ‚Hilfe für das Krebskranke und schwerstkranke Kind e.V. gespendet. Der zweite Teil der Spenden wird für die Jugendarbeit der Kapelle verwendet.

Adventsspielen in Wewer und Lippstadt

Kleine Weihnachtskonzerte für die Patienten

Am zweiten Adventssonntag haben wir in diesem Jahr gemeinsam mit den Schützen des Südlichen Schützenbundes e.V. Lippstadt die Lippstädter Krankenhäuser besucht und auf den verschiedensten Stationen kleine „Weihnachtskonzerte“ gegeben. Mit dem Fahrstuhl ging es jeweils in die oberste Etage eines Gebäudes, um sich dann abwärts über die jeweiligen Stationen zu spielen. Die Schützen haben die Patienten mit kleinen Aufmerksamkeiten überrascht und wir haben für die passende und stimmungsvolle Musik gesorgt.

Neben traditionellen Weihnachtsliedern wie „Macht hoch die Tür“ oder „Tochter Zion“, haben wir auch modernere, amerikanische Weihnachtsmusik zum Besten gegeben – und bei uns Musikern haben an diesem Tag wohl vor allem „Rudolph the Red Nose Rendier“ und „Feliz Navidad“ für Ohrwürmer gesorgt.

Es war schön zu erleben, wie viel Freude diese weihnachtliche Überraschung den Patienten, aber auch den Mitarbeitern der Krankenhäuser gemacht hat. Im nächsten Jahr kommen wir gerne wieder.

Die Weihnachtslieder spielen wir überings auch immer am 2. und 4. Advent nach der 18.00 Uhr Messe bei uns Wewer – und die KjG sorgt für Glühwein.

Bilder vom Adventsspielen in den Lippstädter Krankenhäusern

Bilder vom Adventsspielen vor der Weweraner Kirche

„Schwungvoll um die Welt“

Konzert 2014 "In 80 Tagen um die Welt"

Konzert 2014 „In 80 Tagen um die Welt“

Musikkapelle und Fahnenschwenker bringen zauberhafte Show auf die Bühne

Paderborn-Wewer. „In 80 Tagen um die Welt“ – das wollten wohl alle Besucher am Wochenende im Bürgerhaus, als die Fahnenschwenker und die Musikkapelle die Geschichte von Phileas Fogg in einer akrobatisch-musikalischen Show erzählten.

Für eine Reise der besonderen Art haben sich die Musikkapelle und die Fahnenschwenker aus Wewer an diesem Wochenende zusammengetan: Die Geschichte „In 80 Tagen um die Welt“, spielt im Jahr 1872 und dreht sich um Phileas Fogg. Der Engländer begibt sich aufgrund einer Wette auf eine Reise um die Welt. London, Frankreich, Italien,… Das Ziel: In 80 Tagen wieder in London anzukommen.

„Das Schwierige war das Zusammenspiel von Musik und Akrobatik“, erklärte der Leiter der Fahnenschwenker Matthias Altmiks. Für das Projekt wurde die Geschichte in elf Bilder unterteilt. „Die Musik sollte natürlich zu den jeweiligen Orten in der Handlung passen“, so der Leiter der Musikkapelle Carmelo Quirante Kneba.

Heraus kam ein musikalischer Mix mit Klassikern aus den Filmen „James Bond“, „Last Samurai“ und „Fluch der Karibik“. „Die Auswahl war wirklich schwer. Schließlich sollte auch eine musikalische Steigerung erkennbar sein“, so der freiberufliche Dozent für Musik.

Insgesamt 54 Musiker waren an dem Projekt beteiligt. Aufgrund des Schwierigkeitsgrads verschiedener Stücke wurde die Musikkapelle von neun Musikern aus der Umgebung unterstützt. In den rund zweieinhalb Stunden wurde nicht nur musikalisch einiges geboten: 17 Akrobaten, im Alter von 9-39 Jahren, zeigten ihr Können unter anderem beim Fahnenschwenken, Einradfahren und Tanzen. Auch zahlreiche Hebefiguren und das Spiel mit Feuerfackeln sorgten für Begeisterung bei den Zuschauern.

Die Hauptrolle des Phileas Fogg teilten sich die Akrobaten Mario Schüngel und Tobias Gloth. „Der eine kann besser Akrobatik, der andere ist besser im Fahnenschwenken“, erklärte Tobias Gloth. Beide sind schon seit Jahren bei den Fahnenschwenkern aktiv. „Die Proben waren schon anstrengend, aber ernsthafte Verletzungen gab es zum Glück nicht“, so Mario Schüngel. „Schwieriger war das Proben mit der Livemusik wegen der unterschiedlichen Einsätze.“

Die Planung für die Zusammenarbeit begann bereits vor einem Jahr, geprobt wurde ab Herbst. Heraus kam ein zauberhaftes Zusammenspiel von Musik, Akrobatik und Licht. „Die Kombination aus Musikkapelle und Akrobatik findet man bei uns in der Gegend sonst nicht“, erklärte Matthias Altmiks. Am letzten Wochenende wurde „In 80 Tagen um die Welt“ zweimal vor rund 500 Zuschauern im Bürgerhaus aufgeführt.

Nicht zum ersten Mal haben die Musikkapelle und die Fahnenschwenker aus Wewer sich zu einem Ensemble zusammengeschlossen. Im Jahr 2010 sind sie anlässlich des 100. Schützenfestes in Wewer das erste Mal gemeinsam aufgetreten. Damals noch in kleinerer Besetzung. Zwei Jahre später setzten sie „Die Schöpfungsgeschichte“ um und führten das Stück einmal auf. Dieses Jahr wurden gleich zwei Termine für „In 80 Tagen um die Welt“ angesetzt. Aufgrund der Erfahrungen aus den letzten Jahren wurde extra ein Podium im Bürgerhaus aufgebaut, damit auch jeder Zuschauer alles sehen kann.

„Wir freuen uns über die gute Resonanz“, so der Leiter der Musikkapelle Carmelo Quirante Kneba. „Aber mehr als alle zwei Jahre so ein Programm auf die Beine zu stellen, schaffen wir einfach nicht.“ Für 2016 gibt es noch keine konkreten Pläne, aber eine weitere Zusammenarbeit ist nicht ausgeschlossen.

Von VIKTORIA BARTSCH (http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/paderborn/paderborn/10411812_Schwungvoll-um-die-Welt.html)


Das Video von Hubert Vollmer zeigt einen Ausschnitt aus der Show: Station 2 „Vive la France“